Aktuelle Ereignisse

Aus Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V.
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Ankündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2018

November 2018

Ausstellungseröffnung in Stuttgart

Am 14. November wurde im Foyer des Hauptstaatsarchivs Stuttgart die Ausstellung "Olympische Spiele: Architektur und Gestaltung. Berlin - München - Stuttgart" eröffnet.

Titelseite des Begleitbuchs zur Ausstellung.
Ausstellung
Olympische Spiele: Architektur und Gestaltung. Berlin – München – Stuttgart
Öffnungszeiten
15.November 2018 - 31. März 2019
Montag 9.00 - 17.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 8.30 - 17.00 Uhr
Donnerstag 8.30 - 19.00 Uhr
Freitag 8.30 - 16.00 Uhr
Informationen
Landesarchiv Baden-Württemberg - Hauptstaatsarchiv Stuttgart - Konrad-Adenauer-Str. 4
70173 Stuttgart
Tel. 0711/212-4335
E-Mail hstastuttgart@la-bw.de
www.landesarchiv-bw.de
Begleitbuch zur Ausstellung

Aus der Reihe: Sonderveröffentlichungen des Landesarchivs Baden–Württemberg
Bohl, Peter / Friedrich, Markus (Hrsg.)
Verlag W. Kohlhammer 2018
ISBN 978-3-17-036208-6
192 Seiten. Preis: 18, – €





Oktober 2018

Maulbronn im Zeichen der Sportgeschichte

Die Teilnehmer des Jubiläumssymposiums "Kunst - Sport - Literatur" (18./19.10.2018) vor der Maulbronner Klosterkirche, Bild: IfSG.

(DOSB-PRESSE) Die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V. (DAGS) hat Prof. Dr. Michael Krüger einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der gebürtige Heidenheimer hat seit 1999 eine Professur für Sportwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und leitet im dortigen Institut für Sportwissenschaft den Arbeitsbereich Sportpädagogik und Sportgeschichte. Er tritt die Nachfolge von Stefan Grus (Deutscher Schützenbund), der die DAGS seit 2012 geführt hat.

Krüger erklärte bei der Vorstellung des Arbeitsprogramms des neuen Vorstandes der DAGS, dass neben konkreten Maßnahmen zur Sicherung von Sportkulturgut, etwa der Beratung von Sportverbänden, ihm die Abstimmung und Vernetzung mit weiteren Einrichtungen, die sich in Deutschland und darüber hinaus für die Bewahrung und Nutzbarmachung wichtiger Sachzeugen des Sports einsetzen, ein besonderes Anliegen sei. Auch den vielen privaten Sammlern wolle die DAGS in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken. Neuer Stellvertreter des Vorsitzenden ist Markus Friedrich, der das "Sportarchiv" im Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart betreut. Das Amt des Schatzmeisters bekleidet für die nächsten vier Jahre Ulrich Schulze Forsthövel, Leiter des Projektes „Gedächtnis des Sports“ beim DOSB. Der Vorstand wird ergänzt durch zwölf Beisitzer, die die verschiedenen Fachgebiete der DAGS vertreten.

Den Rahmen für die Mitgliederversammlung bildete das Jubiläums-Symposium „Kunst - Sport – Literatur“ im Weltkulturerbe Kloster Maulbronn anlässlich des 15-jährigen Bestehens der DAGS und des 25-jährigen des Instituts für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V. (IfSG). DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, wies in seinem Grußwort auf die große Bedeutung hin, die Einrichtungen wie DAGS und IfSG für die Erhaltung von Sportüberlieferung als wichtigem Kulturgut besäßen, und die gleichzeitig Verantwortung und Verpflichtung sei, sich weiterhin dafür einzusetzen. Dies auch vor dem Hintergrund der abnehmenden Bedeutung der Sportgeschichte an deutschen Universitäten. Zu diesem Kulturgut gehöre eben auch die Sportkunst, deren Ergebnisse bei den Olympischen Kunstwettbewerben als Teil der Olympischen Spiele von 1912 bis 1948 in den Gattungen Architektur, Literatur, Musik, Malerei und Bildhauerei nur einen kleinen Ausschnitt darstelle und die bis heute sehr lebendig sei. Der DOSB, so Hörmann weiter, stehe diesen Bemühungen zur Seite und werde sie nach Kräften unterstützen. Mit dem diesjährigen DAGS-Ehrenpreis für Personen, die sich um Sportkulturgut verdient gemacht haben, wurden während der Tagung der neue Vorsitzende Prof. Krüger und Siegfried Holzheimer ausgezeichnet. Holzheimer betreibt seit mehr als einem Jahrzehnt die inzwischen größte Fußballsammler-Börse in Europa und ist selbst begeisterter Sammler von Memorabilia rund um den Fußball.

Zum Abschluss des Symposiums dankte Krüger dem IfSG für Vorbereitung Organisation sowie für das mutige Engagement, eine Veranstaltung zu diesem nicht immer einfachen Thema durchzuführen. Die guten Ergebnisse sollten allerdings dazu ermuntern, auch in Zukunft die Verbindung von Sport und Kunst in der öffentlichen Wahrnehmung zu fördern.

⇒ Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht über das Jubiläumssymposium.






Ankündigung: Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart

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Was haben Archive mit Sport zu tun? Und welche Bezüge bestehen zu den Olympischen Spielen, die nie in Baden-Württemberg stattfanden? Was auf den ersten Blick Verwunderung auslöst, weist bei näherer Betrachtung doch vielfältige Verbindungslinien in die Region auf.Seit den 1880er Jahren widmete sich Baron Pierre de Coubertin (1863–1937) der Wiederbegründung der Olympischen Spiele. Sein Ziel war es, die Verbindung von Geist und Körper zu fördern. Seitdem entwickelten sich die Olympischen Spiele zu dem Großereignis des internationalen Sports. Sie waren und sind bis heute immer auch die „Visitenkarte“ des Gastgebers. Architektur und grafische Gestaltung spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie sollen ein positives Image des Austragungsorts in alle Welt tragen.

Die Ausstellung setzt ein mit den geplanten, kriegsbedingt aber nicht durchgeführten Spielen von 1916 in Berlin. 1936 wurden sie unter massiver ideologischer Einflussnahme des NS-Staats realisiert. Monumentalität und manipulative Inszenierung, beispielsweise mit der zukunftsweisenden Einbindung multimedialer Techniken, prägten die Olympiade. Die Spiele von München 1972 sollten das Gegenmodell zu 1936 werden. Deutschland präsentierte sich als weltoffen und modern. Otl Aicher (1922–1991), Mitbegründer der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm, war verantwortlich für die visuelle Kommunikation, die sich durch ein einheitliches Farb- und Schriftschema sowie die konsquente Nutzung von Piktogrammen auszeichnete. Von herausragender Bedeutung war auch die Architektur. Bekannte Architekten aus Baden-Württemberg waren maßgeblich an der „Idee einer Olympischen Landschaft“ beteiligt.

Schließlich dokumentiert die Schau auch die (Vor-)Geschichte der letztlich gescheiterten Olympia-Bewerbung für die Spiele im Jahr 2012 der „Sportstadt Stuttgart“ von 2002. Anhand vielfältiger Exponate wie Plakate, Medaillen, Pokale bis hin zu Architekturmodellen wird deutlich, dass sich in der Geschichte des Sports auch der gesellschaftliche Wertewandel anschaulich nachvollziehen lässt. Somit ist der Sport als Teil des kulturellen Erbes auch relevant für Archive.

Die Präsentation entstand in Kooperation mit dem Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V., das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiern kann und seit langem Partner des Landesarchivs Baden-Württemberg bei der Sicherung von Quellen des baden-württembergischen Sports ist.





Mai 2018

Tagungsprogramm online: Jubiläums-Symposium "Kunst - Sport - Literatur" - Maulbronn 18./19. Oktober 2018

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April 2018

Findbuchübergabe "Archivbestand Turngau Neckar-Enz"

V. l.: Erich Hägele (1. Vorsitzender IfSG), Markus Friedrich (Landesarchiv), Bärbel Vorrink (Präsidentin Turngau Neckar-Enz) und Andreas Felchle (Schatzmeister IfSG). (Bild: IfSG).

Im Rahmen der 25. ordentlichen Mitgliederversammlung konnte das Findbuch zum Archivbestand des Turngaus Neckar-Enz übergeben werden. 1956 schlossen sich die Turngaue Ludwigsburg und Vaihingen/Enz zum Turngau Neckar-Enz zusammen. Die archivierten Unterlagen reichen jedoch bis zum „Schiller Gau“ in die 1920er Jahre zurück. Sie zeigen die Vielfalt turnsportlicher Aktivitäten, wie sie bspw. durch eine umfangreiche Fotosammlung dokumentiert sind. Eine Besonderheit sind die Unterlagen zum Gefängnis- und Versehrtensport aus dem Nachlass des langjährigen Turngauvorsitzenden Kurt Stark. Insgesamt hat der Bestand einen Umfang von ca. 5 lfd. m. Er wird zukünftig im Hauptstaatsarchiv Stuttgart aufbewahrt werden. Die zügige Erschließung konnte durch einen vom IfSG finanzierten Werkvertrag realisiert werden. Die inhaltliche Begleitung erfolgte durch das "Sportarchiv" im Landesarchiv Baden-Württemberg.

Lokale Sportgeschichte dokumentiert – Das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V. (IfSG) hat das Vereinsarchiv des TSV Asperg erschlossen

Gemeinsam mit dem „Sportarchiv“ im Landesarchiv Baden-Württemberg und dem TSV Asperg hat das IfSG die Zeugnisse des 1896 gegründeten Vereins für die Nachwelt gesichert. Neben schriftlichen Unterlagen gehören Filme, Fotos und Urkunden zum Archivbestand. Das älteste überlieferte Dokument ist ein Kassenbuch, das aus dem Jahr 1898 stammt. Schließlich hat sich sogar eine Fahne des Turnvereins „Jahn“ Asperg aus dem Jahr 1922 erhalten. Dieser Verein ging nach 1945 im neuen TSV Asperg auf. Zum Großteil entstammen die historischen Zeugnisse der Turnabteilung.

In einem sogenannten Findbuch sind nun die historischen Dokumente des Vereins geordnet erfasst und schnell auffindbar. Am Montag, 16. April 2018, 19.30 Uhr, findet in der Vereinsgaststätte des TSV Asperg im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Vereins die Findbuchübergabe statt.

Zudem wurden besonders wertvolle Dokumente der Vereinsgeschichte digitalisiert. Zukünftig soll das Vereinsarchiv im Stadtarchiv Asperg aufbewahrt werden. Somit liegt ein dauerhaft gesichertes Vereinsgedächtnis vor. Eine gute Voraussetzung, um 2021 das 125-jährige Jubiläum des TSV Asperg erfolgreich zu begehen.

Seit 25 Jahren berät das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e. V. (Maulbronn) Sportvereine und -verbände bei der Bewahrung ihrer Geschichte. Seit 2017 befindet sich das Archiv und die Bibliothek des IfSG als „Sportarchiv“ beim Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Beide Einrichtungen bilden die zentrale Dokumentationsstelle des Sports in Baden-Württemberg.

(IfSG)





ISHPES-Kongress "SPORT FOR ALL" - Münster 2018

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Session of the regional Institute of Sport History of Baden-Württemberg at Maulbronn near Stuttgart

The Institute of Sport History in Baden-Württemberg and the Sport Archive within the National Archive in Baden-Wuerttemberg – Example for a Regional Centre of Culture of Memory in German Sports History

Three presentations give an overview of the development, scopes and aims of the regional Institute of Sport History in Maulbronn, a pictorial little town at the border of Württemberg and Baden. Maulbronn is famous for its Cistercian monastery which was acknowledged as a world cultural heritage by the UNESCO in 1993. At the same time, Maulbronn became home of the new founded Institute of Sport History of Baden-Württemberg which could be realized by an initiative of regional sports clubs, academic sports scholars, and various persons engaged in the cultural sector. The institute started as a sport historical documentary Centre of the history of gymnastics and sport. The continuous collaboration with regional clubs, archives, museums, and different cultural institutions was respected by regional public and politics. Finally, this collaboration led to the institutionalization of a special sports sector in the National Archive of Baden-Württemberg, located at the capital Stuttgart. Both institutions support clubs, public, historians, and persons working in the sector to collect sport historical documents of any kind, to support sport historical education, and to cultivate an adequate culture of memory with respect to sport and gymnastics.

Three representatives of the institute demonstrate parts of their work which are considered as exemplary for systematic sport historical work and culture of tradition. Martin Ehlers presents the institute of Maulbronn, Markus Friedrich, the work of the sports section of the National Archive in Stuttgart, and Lothar Wieser, who is an expert of the sport history of the city of Mannheim, demonstrates the use and work with daily newspapers as relevant source for sport historians.





März und April 2018

Aktuelle Termine

  • 14. April: In Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Landessportbund (WLSB), Seminar "Ein Jubiläum feiern" (Ort: SpORT Stuttgart)


  • 16. April: Findbuchübergabe beim TSV Asperg


  • 18. April: Ordentliche Mitgliederversammlung des Instituts für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V., Findbuchübergabe Turngau Neckar-Enz


  • 26. April: Teilnahme an der Tagung zum überregionalen Erfahrungsaustausch im Bereich der Sicherung von Sportüberlieferungen, Sportschule Frankfurt




Januar und Februar 2018

Lesetipp in der DOSB-Presse: Tagungsband zu 200 Jahre Radsportgeschichte erschienen

Die Rezension von Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Universität Hannover) finden Sie ⇒ hier

Vorläufiges Jahresprogramm 2018

  • 1. Februar: In Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Turnerbund (STB), Vortrag "Chronik-Archiv-Ausstellungen" (Ort: SpORT Stuttgart)
⇒ Hier geht es zum Veranstaltungsprogamm


  • 14. April: In Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Landessportbund (WLSB), Seminar "Ein Jubiläum feiern" (Ort: SpORT Stuttgart)


  • 29. September: In Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Landessportbund (WLSB), Seminar "Ein Jubiläum feiern" (Ort: Landessportschule Ruit)


  • 18./19. Oktober: Symposium aus Anlass 25 Jahre Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg zum Thema "Kunst-Sport-Literatur" (Ort: Kloster Maulbronn)


Weitere Termine folgen!







Chronik der Vorjahre

Was war im Jahr 2017 aktuell?

Was war im Jahr 2016 aktuell?

Was war im Jahr 2015 aktuell?

Was war im Jahr 2014 aktuell?

Was war im Jahr 2013 aktuell?

Was war im Jahr 2012 aktuell?

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